Ostereiertrudeln 2011
In diesem Jahr fand im übrigen diese hochkarätige und wieder fast aus
allen Teilen der Bundesrepublik besuchte Ostereiertrudeln zum 37. Mal
statt. Wettkampfstrecke war, wie in den Jahren zuvor, der "Mörderhügel"
irgendwo im Kahlenberger Forst in der Nähe unserer Landkreishauptstadt
Eberswalde. Wie schon gesagt, dass Wetter war wundervoll und so konnten
insgesamt fast 200 Wettkämpfer mit ihren zum Teil verkehrssicheren
Rädern den langen und beschwerlichen Weg von der Stadtschleuse zum
besagten "Mörderhügel" in ca. 3200 Metern Entfernung auf sich nehmen.
Am Wettkampfort angekommen, stand unser "Versorgungsfahrzeug" schon im
Wald abgeparkt, hatte die heißen Getränke vorbereitet und zum Ausschank
bereit. Ein Blick den Hügel hinauf, ließ erkennen, dass die Bahn zwar
fast nicht sichtbar, aber sehr gut präpariert war. Die Verantwortlichen der
überaus rührigen Trainingsgruppe 10 kommentierten den Blick mit den
Worten, im nächsten Jahr müssen wir hier ersteinmal Bäume fällen.
Nachdem das Prozedere des Wettkampfablaufs und vor allem die
Ernsthaftigkeit des Wettkampfes in seiner Form ansich erklärt wurden,
fiel der erste Startpfiff. Die angespannte Stimmung der Wettkämpfer ließ
sich in der lauen Frühlingsluft regelrecht spüren. Einer nach dem anderen
lies, die zum Teil sehr stilvoll und wunderschön gestalteten Eier, den
Berg hinuter trudeln. Nach gefühlten 10 Stunden war dieser Wettkampf auch
Geschichte und es folgte das was (eigentlich) immer folgt, die Auswertung.
Einige der Wettkämpfer hatten sich so verausgabt, das diese ersteinmal
ein Bier oder ähnliches trinken mussten, um ihre leeren Speicher wieder
aufzufüllen.
Im Ergebnis des Wettkampfes ging ein Mitglied des Eberswalder
Schwimmvereins als Sieger hervor, der in den vorherigen Jahren die Konkurrenz
immer aus dem Mittelfeld anschaute und sich die die Vorjahressieger und
ihre "Sportgeräte" genau betrachtete. Diese genauen Betrachtungen und die
daraus gezogen (richtigen) Schlussfolgerungen führten nun dazu, dass
Hendrik AUGUSTIN aus der "Nachbarstadt" Finowfurt den Pokal des besten
Trudlers mit nach Hause nehmen konnte und für diesen, so hofft die
Redaktion, einen würdigen Platz gefunden hat. Das Organisationsteam
wird die Aufbewahrung des Pokals, wie auch in den Vorjahren, überprüfen.
An dieser Stelle möchten sich alle Beteiligten bei unseren großen Sportlern
der Trainingsgruppe 10 bedanken, die sich wieder alle Mühe gegeben haben,
allen einen wunderbaren Tag zu bereiten.
Es ist Euch gelungen. Danke dafür!!!
|